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„Stellen Sie sich manchmal vor…“ mit diesen Worten beginnt der erste von zwei Filmen über die Einführung eines neuen MaklerAbRechnungsSystems(MARS) bei R+V Allgemeine Versicherungen. Was passiert ist, bis diese Zeilen geschrieben, freigegeben, eingesprochen und eingespielt waren, erfahren Sie hier…

 

R+V zündet mit HQ die MARS Rakete, um die Einführung des neuen MaklerAbRechnungsSystems (MARS) zu unterstützen. Mit an Bord: zwei Kurzfilme, die zum einen die Vorteile (Imagefilm), zum anderen die Prozesse des neuen Systems vermitteln (Erklärfilm). Doch lassen Sie uns von vorne beginnen.

 

Der Kick-Off

R+V und HQ treffen sich in Wiesbaden zum Kick-Off im Besprechungsraum „Zukunft“ der R+V Akademie. Das Ziel: Übergabe aller relevanten Informationen für das Erleben und Verstehen eines neuen Maklerabrechnungssytems in der Abteilung Firmenkunden Agenturinkasso. Was auf den ersten Blick trocken und abstrakt klingt, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als die Einführung eines modernen, teilautomatisierten Systems, das die Komplexität der Prozessabläufe durch die Digitalisierung von Arbeitsschritten vereinfacht und die Kommunikation durch automatisch erstellte Reportings verbessert. So wird die tägliche Arbeit von vielen R+V – MitarbeiterInnen effizienter und es bleibt mehr Zeit für die individuellen Bedürfnisse der Kunden. Um die Einführung zu unterstützen, wird HQ beauftragt, zwei Filme zu erstellen. Beim ersten Film liegt der Schwerpunkt auf den Vorteilen des neuen Systems. Beim zweiten Film stehen die neuen Prozesse im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Filmstil zeigt halbseitige Realbilder und -videos aus Stockfoto-Datenbanken ergänzt mit eigens entwickelten Illustrationen, Grafiken und Animationen. Alle relevanten und angrenzenden Bereiche zum Thema fragt HQ ab und generiert so einen Briefing-Wäschekorb an Informationen. Dieser bildet die Grundlage für das Konzept und dient als Fundament für das Drehbuch.

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Abb. Der Start des Films

 

Die Konzeptionsphase

Beim Projekt MARS besteht die Konzeptionsphase aus der Erstellung eines Konzepts, eines Drehbuchs, des Character-Designs und eines Mood-Films. Dabei besitzt die enge Abstimmung untereinander oberste Priorität. Entstanden ist aus der Vorgabe des Projektnamens eine MARS Mission, die konzeptionell weiter ausgearbeitet wurde. Die Herausforderung beim Character Design war, den Stil von bereits bestehenden Filmen der R+V zu adaptieren und weitere Protagonisten zu ergänzen.

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Abb. Die Protagonisten von links nach rechts: Franka (Fachabteilung), Ina (Inkasso), Sven (Spediteur), Mark (Makler) und Marcel (Maklervertrieb)

Auch Übergänge und Einblendungen werden in dieser Phase durch einen Mood-Film, der nur einen kurzen Abschnitt des Drehbuchs umfasst, abgestimmt. Am Ende der Konzeptionsphase steht ein abgenommenes Drehbuch, angereichert mit Scribbles und/oder Bildern.

 

Die Produktionsphase

In der Produktionsphase wird das zuvor abgestimmte Konzept zum Leben erweckt. Es werden Grafiken erstellt, Animationen entwickelt, finale (Bewegt)Bilder & Musik eingekauft und der Sprechtext im Tonstudio eingesprochen. Anschließend fügt HQ alle Bausteine zusammen und erstellt die Filme. Im konkreten Fall heißt das, dass die im Drehbuch skizzierten Szenen zunächst auf BETA-Niveau produziert wurden. Nach erfolgreicher Freigabe bekommt der Film mit der MASTER Version den letzten Schliff. So werden zum Beispiel alle Fotos & Videos aus Stockfoto-Datenbanken erst an dieser Stelle eingekauft, um bis zuletzt volle Flexibilität bei der Auswahl der Medien zu gewährleisten. Da ein Film bereits zu einem festen Termin fertig sein musste, wurde dessen Produktion vorgezogen und anschließend der zweite Film produziert.

 

Fazit

Entstanden ist ein Imagefilm mit emotional sehr ansprechenden Bilderwelten und passender Sounduntermalung. Der Erklärfilm fokussiert sich auf die Prozesse und stellt die Abläufe zwischen den Schnittstellen dar, die durch jeweils einen Protagonisten repräsentiert werden.

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Abb. Der Prozess in der Übersicht

Die ZuschauerInnen identifizieren sich mit dem entsprechenden Protagonisten und erkennen so ihre neue Rolle. Durch diese Art des Storytellings wird die Zielgruppe beim Verstehen und Erleben der neuen Aufgaben unterstützt. Die Rückmeldungen der Zielgruppe bestätigen den gewählten Ansatz. So sagt Dieter Reinig, Abteilungsleiter Firmenkundeninkasso: „Die Mitarbeiter im Maklerinkasso hatten beim Sehen der Filme Gänsehaut und waren voller Stolz in der Abteilung zu arbeiten“.