Aug 17, 2014
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Kategorie: HR

30 Jahre HQ-Gruppe: von der Bildplatte zum digitalen Lernerlebnis – welcome change!

00Change Prozesse, HR, Interaktiv, Latest news, LearningTags: , , , , , Mai, 18
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Wiesbaden, im April 2018 

Zum Thema „Digitalisierung“ und der damit verbundenen Veränderung in Unternehmen interviewte Thea Payome von CHECK.point eLearning die Geschäftsleitung der HQ-Gruppe, Marcus Weniger und Michael Woywode. Die beiden berichten aus der Praxis, worauf es in Zeiten der Digitalisierung und des ständigen Wandels ankommt. Die beiden Experten zeigen Lösungen auf, wie mithilfe edukativer Kommunikation Mitarbeitende, Vertriebspartner und Kunden begeistert werden, um die Veränderungen zu erleben, zu verstehen und anzuwenden.

Payome_Interview_hq_Woywode_Weniger

Thea Payome: HQ gibt es nun schon seit 30 Jahren. Lange bevor die Digitalisierung ihren Durchbruch hatte. Welches Gewicht hat das Thema aus Ihrer Sicht?

Marcus Weniger: HQ wurde vor 30 Jahren gegründet, um die Fachausbildung einer Schweizer Großbank in ein neues elektronisch gestütztes Format zu überführen. Die Pionieraufgabe bestand darin, ein didaktisches Konzept zu entwickeln und die multimedialen Elemente lauffähig auf den Datenträger Bildplatte zu bringen. Seinerzeit war zum Abspielen noch spezielle Hardware nötig. In dieser Zeit wurden die Grundlagen für das heutige „digital learning“ gelegt und stetig weiterentwickelt. Die Digitalisierung der Betrieblichen Weiterbildung ist uns also seit der Gründung in die Wiege gelegt, uns daher sehr vertraut und bei unseren Kunden gar nicht mehr wegzudenken.

Michael Woywode: Viele Unternehmen sehen Digitalisierung als revolutionären Prozess, der aus dem Boden gestampft wird oder verpassen bestehenden Prozessen schnell mal einen digitalen Anstrich. So gesehen könnte man von Hype sprechen. Aber Digitalisierung ist viel mehr als das. Digitalisierung ist ein evolutionärer unvermeidlicher Vorgang. Nachfolgende Generationen wachsen immer mit anderen Technologien, Mediengewohnheiten, Erwartungen und Verhaltensweisen auf. Sie bringen dadurch Anforderungen an Dienstleistungen und Services mit. Diese nicht zu erfüllen, ist rückwärtsgewandt und bremst den Fortschritt. Deshalb ist Digitalisierung eine logische Notwendigkeit, die aber wohlüberlegt und zielgruppenorientiert sein muss.
Ich sehe das mit der UX-Brille. Um sinnvolle und konsistente digitale Produkte und Prozesse zu schaffen, erfordert es einen kulturellen Wandel in den Unternehmen. Change-Kommunikation und Befähigung sind hier notwendige und unvermeidliche Bausteine. Und zwar bevor neue digitale Lösungen eingeführt werden.

 

Thea Payome: Dann müsste doch die Weiterbildung ein wesentlicher Treiber der Digitalisierung in den Unternehmen sein?

Marcus Weniger: Mich wundert, dass bisher nur wenige HR-Bereiche diese Kompetenzen ihrer Weiterbildungsexperten für die HR Transformation bzw. die gesamte digitale Unternehmenstransformation nutzen. Ich beobachte, dass in vielen Organisationen andere Abteilungen den „digitalen Ton“ angeben und HR bzw. die L&D Einheiten sich die Butter vom Brot nehmen lassen, obwohl sie oft eine fundiertere Erfahrung haben. Viele Weiterbildungsexperten sind echte Digitalisierungs-Profis, die schon früh in eLearning Projekten Tool-gestützt gearbeitet haben, in Projekten gedacht haben, in virtuellen Teams zusammengearbeitet haben, neue Methoden ausprobiert und längst agil gearbeitet haben. Hier plädiere ich für mehr Selbstbewusstsein von L&D Profis, sich in die digitale Unternehmenstransformation einzubringen und HR-Arbeit näher ans Business zu führen. Das ist eine große Chance, endlich besser wahrgenommen zu werden.

Michael Woywode: Haupttreiber der Digitalisierung im Allgemeinen ist natürlich der Technologiewandel selbst. Innerhalb der Unternehmen in der DACH-Region ist es meist der IT-Bereich. Es werden vornehmlich digitale Prozesse und Produkte geschaffen, um möglichst schnell zu den Digital-Leadern zu gehören. Aber die Befähigung der Mitarbeiter erfolgt meist hinterher, was zu inkonsistenten Angeboten führt. Hier sollten Bereiche wie L&D und interne Kommunikation viel stärker voranschreiten und dringend Kompetenzen bei den Mitarbeitern aufbauen. Auch im Sinne der Innovationsentwicklung ist sinnvoll, nicht nur einseitige digitale Produkte zu schaffen, also z.B. nur IT getriebene. Der User wünscht sich doch gerade eine vollständige Experience und diese besteht nicht nur aus dem Produkt, sondern auch aus dem gesamten Service, der Betreuung und dem Know-How der Mitarbeiter. Sind diese dazu nicht befähigt, wird die Digitalisierung nicht erfolgreich verlaufen. Gute digitale Change-Kommunikation schafft Erlebnisse, die mich als Betroffenen abholen und auf die Transformationsreise mitnehmen.

Marcus Weniger: Das stimmt, jetzt ist die Zeit, sich an die Spitze der Digitalisierung zu stellen und den Change-Prozesse im ganzen Unternehmen zu steuern. Im Grunde geht es doch um das Ziel der lernenden Organisation, die es schafft, sich schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen einzustellen, (technologische) Trends lesen zu können und mit neuen Geschäftsmodellen dem Wettbewerb vorweg zu laufen. Dazu brauche ich gut ausgebildete Menschen mit einer aktiven Haltung zur Veränderung. Das ist Kernaufgabe von guter Führung, klarer Kommunikation und einem mit- und voneinander Lernen. Alles HR- und Kommunikations-Aufgaben.

 

Thea Payome: Und die lassen sich heute hervorragend mit digitalen Werkzeugen unterstützen.

Michael Woywode: Ja, genau. Aber oft sehr zaghaft, immer noch sehr standardisiert, gleichgeschaltet und wenig bedarfsorientiert. Wo sind denn die Lernangebote zum Thema Digitalisierung, Medienkompetenz und User Experience? Ein großes Trend Thema dieses Jahr ist die Employee Experience. Dazu gehört auch ein positives „Lernerlebnis“ während der gesamten Employee Journey, angefangen beim Onboarding bis hin zur steten Weiterentwicklung. Lernbedarf erkennen, personalisiert und situativ anbieten und dies dann auch als „Erlebnis“ kommunikativ aufbereitet. Wir sprechen hier in unserem Markenkern bei HQ von „edukativer Kommunikation“ und „erleben und verstehen“. Will ich den Menschen digitale erlebnisreiche Produkte und Prozesse anbieten, so braucht es aus meiner Sicht auch erlebnisreiche und verständliche digitale Angebote für Mitarbeiter, Kunden und Partner, sonst gibt es einfach einen Gap, den die Zielgruppe spürt. Daraus entsteht dann innerer Widerstand zum Neuen.

 

Thea Payome: Und wo bleibt der persönliche Austausch? Das Seminar? Das Training?

Marcus Weniger: Das haben schon unsere Gründer vor 30 Jahren propagiert: integriertes Lernen hieß es früher, heute Blended Learning. Eigentlich ist es die Art, wie wir das relevante Thema im Medienmix zusammenstellen. Es ist eben nicht mehr nur das Format Seminar und etwas eLearning vorher. Ein Thema wird viel breiter in vielen Kanälen bespielt. Das braucht es einen „Komponisten“.

Michael Woywode: Heute nehmen digitale Medien einen ganz anderen Stellenwert ein. Wir gestalten ganze Kampagnen (edukative Kommunikation), die ein Thema über einen Zeitraum hinweg auf verschiedenen Kanälen bespielen. Zum einen als Sender in formellen medial ansprechenden, aufmerksamkeitsstarken, kurzen Einheiten (Nuggets), aber eben immer stärker auch in sich frei entwickelnden, offenen Szenarien wie Communities, die vielleicht nur noch leicht moderiert werden. Es entscheidet doch nicht mehr der Personalentwickler, was gelernt werden soll.

Die Projektteams selbst, die sich um eine Aufgabe im Unternehmen kümmern, setzen auch den jeweiligen Bildungsauftrag fest. Sie steuern die Kollegen zum Lernerfolg. Was dazu benötigt wird, sind Skills, ein Thema kommunikativ, methodisch und didaktisch aufbereiten und begleiten zu können. Außerdem sind es gute Tools, die den Fachexperten helfen, ihr Thema wirkungsvoll im Unternehmen zu platzieren. L&D befähigt die Fachexperten dabei mit Methoden und Tools, um ihr Thema wirkungsvoll zu komponieren. Was leider oft noch fehlt, ist eine systematische Ermittlung des Lernbedarfs bei der Zielgruppe selbst bevor eine Umsetzung startet.

 

Thea Payome: Können Sie dazu ein Beispiel geben?

Michael Woywode: Eine Fondsgesellschaft möchte ihr Produkt, eine fondsgebundene Versicherung, bei einer Zielgruppe, nehmen wir die freien Versicherungsmakler, stärker in den Vordergrund stellen und als Alternative zu bestehenden Produkten beim Verkauf zur Geltung kommen lassen, den „Share of mind“ der Zielgruppe für das Fondsprodukt erhöhen. Dazu macht eine gute Analyse der Zielgruppe sehr viel Sinn. Ein ehrliches Feedback, warum die eigenen Produkte nicht so gut ankommen, hilft, die für die Zielgruppe relevanten Aspekte klar herauszuarbeiten. Auf diesen Vorbehalten, Ängsten oder Widerständen aufbauend kann ich dann ein wirkungsvolles Konzept erarbeiten. Dabei ist es aus unserer Sicht wesentlich, nicht nur didaktische Konzepte zu erarbeiten und diese in ein einheitlich gestaltetes Gerüst zu packen, sondern eben auch Aspekte der Kommunikation, Neurotrends und der Mediengestaltung zu berücksichtigen, um die Aufmerksamkeit zu steigern und eine Langzeitwirkung zu erzielen.

Marcus Weniger: Dazu gehören aktivierende Elemente, die die Zielgruppe aufhorchen lässt, dass sie ernst genommen wird: Wissensvermittelnde Elemente, die Knowhow bereitstellen, praktische Einheiten, die mir zeigen, wie ich mit Einwänden bei mir selbst und bei meinem Endkunden umgehe und das erworbene Wissen im Kontext anwende. Aber auch der Austausch der Zielgruppe untereinander, d. h. vom Kollegen lernen sowie der Austausch mit den Experten sehe ich als relevante Punkte. Da geht es darum „dazuzugehören“.

Alle Aspekte zusammengenommen erhöhen meinen Lern- und damit den Vertriebserfolg. So wird aus „learn“ ein „return“ für mich selbst, meinen Kunden und mein Unternehmen. Alle Elemente sind auf einer digitalen Plattform auffindbar, im Kundengespräch anwendbar und zum Austausch nutzbar. Eher im operativen Prozess bzw. Geschäft statt in einem konstruierten Lernprozess, in einem Lernsystem. Von L&D für das Business komponiert und betreut.

 

Thea Payome: Einige solcher Referenzprojekte haben Sie ja auf Ihrer Webseite beschrieben. Und so kann digitalisierte L&D einen Unternehmenserfolg maßgeblich unterstützen?

Marcus Weniger: Richtig, wir rücken das Lernen viel näher an das tägliche Geschäft und nutzen dafür digitale, informelle Wege, auch außerhalb der klassischen Lernplattform. Das LMS speichert in vielen Unternehmen doch oft nur noch die Pflichtkurse. Da drängt sich der Eindruck auf, dass das Lernen gar nicht mehr im Lernsystem stattfindet bzw. Lernsysteme viel weiter gefasst werden müssen. Wir müssen mit unseren Lösungen in die Arbeitsprozesse, in die internen Kommunikationssysteme und die Tools am Point of Sale. Wir sprechen daher von einem echten Performance Support. Lernen wird zum Erlebnis und das Thema über einen längeren Zeitraum „bespielt“. Der Business Value der Lernkonzepte muss heute unsere Auftraggeber überzeugen.

 

Thea Payome: Was rückt Ihre Beratung in den Fokus?

Michael Woywode: Unsere Beratung basiert auf innovativen Ansätzen mit dem Fokus auf die User Experience. Gerne in einem ganzheitlichen Ansatz umgesetzt, aber je nach Bedingungen und Konstellationen auch von einzelnen Elementen geprägt, die wir dann einsetzen. Für uns steht immer das Lernerlebnis im Vordergrund, da wir der Ansicht sind, dass so gerne und mit Freude gelernt wird, und das ist die wichtigste Komponente für Aufmerksamkeit und Langzeitwirkung. Neben der L&D Beratung werden wir daher auch immer öfter als Kommunikationsagentur von den Experten in den Unternehmen gerufen, die wissen, dass sie Ihr Thema methodisch breiter, erlebnisreicher und didaktisch durchdachter aufbereiten müssen, um die Wirkung erzeugen zu können, die sie brauchen, um das Business wirkungsvoll zu unterstützen.

 

Thea Payome: Welche Bereiche sind das?

Marcus Weniger: Business Development, der Vertrieb, Unternehmens-Strategen, Projektleiter von größeren IT Vorhaben, die interne Kommunikation, weitsichtige L&D Experten, digitale Transformationseinheiten, Innovation Labs.

 

Thea Payome: Wie sehen dann die nächsten Schritte aus? Wie geht es weiter?

Marcus Weniger: Wir starten oft mit einem Warm-up Workshop, um sich kennenzulernen und das „Lern“-Problem zu identifizieren. Wenn wir dann helfen können, nutzen wir aus einem breiten Methodenset ein passendes Vorgehen und erarbeiten einen ersten Vorschlag. Dann liegt es auch an der Kultur und Erfahrung des Kunden, wie er vorgehen möchte und wie stark er uns als Begleiter oder Umsetzer braucht. Wir haben gute Erfahrungen mit einem eigenen Service Design Thinking Ansatz, mit dynamischen Interview-Methoden, aber auch klassischen Ansätzen. Wir konzentrieren uns darauf, was zum Endkunden passt und was ihm hilft, bevor die eigentliche Konzeptionsarbeit startet. Wichtig ist, immer die Zielsetzung vor Augen zu haben und die Aktivitäten daran auszurichten. Dann können wir am Ende auch überprüfen, ob wir gemeinsam erfolgreich waren.

Michael Woywode: Die kreative Phase kommt, wenn wir die Zielgruppe analysiert haben. Hier greifen wir auf ein Innovationsportfolio zurück, was wir selbst stetig pflegen. Trends erkennen und bewerten gehört zu unserer DNA als L&D und Kommunikationsexperte. Das Ziel ist immer eine Umsetzung, die auffällt, den Lerner begeistert und so den Boden bereitet das erlebte Wissen auch anzuwenden. In der Umsetzung kommt dann unsere Expertise als stabiler Projektentwickler zur Geltung. Da verlässt sich ein Kunde doch lieber auf Profis, wenn er echte Innovation erleben möchte. Risikominimierung durch Nutzung von Erfahrung.

Marcus Weniger (lacht): Und da werfen wir gerne mal locker 30 Jahre in den Ring!

 

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HQ Wiesbaden im Gründerzentrum

00Change Prozesse, HR November, 16
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Zum 04.11.2016 hat HQ Wiesbaden im Gründerzentrum Einzug gehalten. Damit sind wir wieder ein Stück innovativer geworden:

Mit dem Einzug von HQ Wiesbaden im Gründerzentrum „StartWerk-A“ in der Äppelallee 27, 65203 Wiesbaden, gehen wir auch räumlich den konsequenten Schritt in Richtung Innovationsführer. Im Austausch mit Start-ups, Gründern, Partnern und anderen Kreativen sehen wir im StartWerk die Chance, nicht nur neue Menschen kennenzulernen, sondern auch Ideen und Methoden vor Ort zu erproben, Neues zu wagen und mit unserer langjährigen Erfahrung die entstehenden Erlebnisse gewinnbringend für unsere Kunden anzuwenden. Wieder ein Stück mehr in Richtung „erleben und verstehen“, unserer Vision von edukativer Kommunikation und modernem Learning & Development.

„Mit diesem Schritt bleiben wir unserer Strategie treu, uns als Dienstleister immer wieder neu zu erfinden, um neue Kundenanforderungen stets vorausschauend zu antizipieren und passende Lösungen zu entwickeln“, so Marcus Weniger, der Geschäftsführer der HQ-Gruppe. Freuen Sie sich auf frische Ideen für Ihre Projekte „made by HQ“ und besuchen sie uns im dynamischsten Workspace Wiesbadens. Auch wenn wir das alte Fachwerkhaus am Schlosspark vermissen werden, aber mit diesem Schritt schaffen wir flexiblere Rahmenbedingungen für moderne Arbeitsformen und ein enges Netzwerk zur Gründer und Start-up Szene.

HQ Wiesbaden im Gründerzentrum

Weitere Impressionen zum Objekt finden Sie auf www.startwerk-a.de.

Knowledge Management

00HRTags: , Juni, 16
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(ssc) Knowledge Management unterstützt das informelle Lernen: Es stärkt das Teamgefühl, fördert die Kommunikation und hilft, verstecktes Wissen zu teilen.

In den Köpfen von Leistungsträgern steckt ungeahntes Wissen. Manchmal ist dem Betroffenen selbst nicht bewusst, dass er Informationen besitzt, die für andere einen großen Mehrwert darstellt. Behalten diejenigen ihr Wissen für sich, geht großes Lernpotential verloren. Wissen in der Praxis effizient weiterzugeben, ist Ziel des Knowledge Managements in Unternehmen.

Wenn überhaupt, wird Wissen oft nur lokal gespeichert oder gerät als Textdokument im Unterordner in Vergessenheit. Damit dies nicht passiert, benötigt man ein leicht zugängliches, verständliches und interaktives Wissens- und Informationsmanagementsystem. Ein unternehmensinternes Wiki oder ein Blog sind Beispiele, wie ein solches Format aussehen kann. Die ausführliche Dokumentation einer Problemlösung, z.Bsp.: im Rahmen eines Ticketsystems, ist ebenfalls eine Möglichkeit der Wissensweitergabe.

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Individuelle Weiterbildung durch E-Learning-Plattformen

00HR, LearningTags: , , Mai, 16
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(ssc) Noch nie war es so leicht, an Wissen zu gelangen: Informationen zu sämtlichen Themen sind überall und jederzeit verfügbar. Dadurch ergreifen auch immer mehr Arbeitnehmende die Möglichkeit, sich in ihrer Freizeit und „on the Job“ weiterzubilden. Mit diesen zusätzlichen Kompetenzen erhöhen sich die Berufs- und Aufstiegschancen und sogar ein Branchenwechsel ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich.

Vom Sprachkurs über Programmier- und Softwareschulungen bis hin zum Workshop für soziale Fertigkeiten: In den letzten Jahren sind zunehmend Anbieter auf dem Markt erschienen – darunter vor allem vielfältige E-Learning-Plattformen zur individuellen Weiterbildung. Lernende können sich so verschiedene Inhalte zusammensuchen und  Lernwege durch sogar teilweise kostenfreie Kurse zusammenstellen. Doch bringen auch Lernplattformen typische Probleme des individualisierten Lernens mit sich. Durch das hohe Angebot ist eine Informationsüberflutung entstanden und es ist schwer, didaktisch wertvolle Angebote zu finden, die genau zu den individuellen Vorkenntnissen passen. Selbstständiges Lernen wird darüber hinaus auch oft durch mangelnde Selbstmotivation oder eine unpassende Lernumgebung gehemmt.

Individuelle Weiterbildung durch E-Learning-Plattformen in Unternehmen

Inhalte fachgerecht aufzuarbeiten und vor allem an die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen, ist für die individuelle Weiterbildung daher wichtiger denn je. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll und notwendig für Unternehmen, ihren Mitarbeitenden eine Lernwelt zu bieten, in welcher sie interessante Inhalte auf einem passenden Niveau didaktisch sinnvoll angeboten bekommen. Betrachtet man aktuelle Umfragen ist der Wechsel zu einer digitalen Lernwelt häufig noch ausbaufähig.

HQBlog_Weiterbildung_Bitkom

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Onboarding mit Videos – einfach effektiv!

00Bewegtbild, HR, OnboardingTags: , , Mai, 16
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(sf) Vier Vorteile, die für Videos im Onboardingprozess sprechen:

Storytelling
Ein Video zeigt visuell und nicht nur auf der Audioebene, was es für neue Mitarbeitende bedeutet, Teil des Unternehmens bzw. des neuen Arbeitsumfeldes zu sein. Menschen lieben Geschichten und darüber lassen sich auch emotional Bindungen schaffen. Das setzt jedoch voraus, dass das Storytelling gut gemacht ist und begeistert. Eine durchdachte Strategie ist hierfür sehr entscheidend: Es ist nicht nur wichtig, dass etwas erzählt wird, sondern auch wie! Mit einem angepassten Storytelling können Unternehmen ihre neuen Mitarbeitenden besser integrieren und einarbeiten.

Engagement
Wenn Videos in der Ausbildung oder im individuellen Lernprozess eingesetzt werden, bleiben die Angestellten nicht nur wachsamer, sondern sind auch viel engagierter. Sie erinnern sich besser an die übermittelten Informationen und können diese auch jederzeit erneut abrufen.

Schneller Onboardingprozess
Ergänzend zum Engagement kann der Onboardingprozess beschleunigt werden. Besonders bei der Vermittlung von vielen Informationen ist der Videoansatz effektiver und einfacher als ein persönlicher Vortrag oder ein zur Verfügung gestelltes Handout. Videos verkürzen deutlich die Einarbeitungszeit und entlasten somit auch die Arbeitgeber.

Kosteneffizient
Der teuerste Prozess ist sicherlich die Zeit, neue Mitarbeitende zu rekrutieren und sie zu schulen, bis sie sich im Unternehmen eingearbeitet haben und auch letztendlich wohlfühlen.
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Virtuelle Realität abseits der Spieleindustrie

00HR, OnboardingTags: , , Mai, 16
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(cs) Sie denken, virtuelle Realitäten (VR) beschränken sich auf Spielekonsolen, PC-Spiele oder reine Simulationen? Weit gefehlt!

Immer mehr Unternehmen erkennen dieses Potenzial und setzen es gezielt für ihr Unternehmen ein. Das bekannteste Beispiel dieser Technologie ist die Firma Samsung mit ihrer VR Experience. Darüber hinaus verwenden viele Unternehmen diese Möglichkeit zum On- oder Preboarding ihrer Mitarbeitenden. Bevor ein neuer Mitarbeitender seinen ersten Tag beginnt, kann er mit Hilfe von virtuellen Lernwelten den zukünftigen Arbeitsplatz erkunden und spezifische Informationen erhalten. Ob es sich dabei um eine Produktstraße, eine virtuellen Filiale oder einen klassischen Arbeitsplatz handelt, spielt dabei keine Rolle. So können Informationen in einer Umgebung präsentiert werden, die später dem tatsächlichen Arbeitsumfeld entsprechen. Ähnliches lässt sich natürlich auf Werksführungen und User Experiences von großen Firmen übertragen.

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Design-Thinking im Onboarding-Prozess

00HRTags: , , April, 16
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In der täglichen Arbeitsroutine bemerken wir häufig, dass Prozesse noch nicht optimal oder effizient genug laufen. Vielleicht gibt es sogar intern eine Prozessschleife, die unnötig gedreht wird. Vielleicht aber führt der Prozess selbst auch gar nicht zum gewünschten Ergebnis und Sie arbeiten jedes Mal nach. Um Problemen auf den Grund zu gehen und sie schnell und effizient zu lösen, bedarf es manchmal anderer Wege.
Eine hilfreiche – wenn auch nicht neue Problemlösungsmethode aus der Produktentwicklung – ist das Design Thinking. In diesem Ansatz geht es nicht um das Problem selbst, sondern um den Bedarf des Nutzenden. Design Thinking hat demnach das Ziel, Lösungen zu finden. Probleme werden hierbei nicht sofort beseitigt.

Nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch für (Lern-)Prozesse aller Art, z.B. im Bereich des Corporate Learnings, ist dieser Ansatz mit seinem kreativen Methodenkoffer mittlerweile beliebt und stellt die Lernenden selbst ins Zentrum.

Telstra, Australiens führendes Telekommunikationsunternehmen, nutzte Design Thinking um seinen Onboarding-Prozess im Handel neu aufzusetzen. Ziel war es kompetente und selbstbewusste Verkäufer auszubilden und die Ausfallraten der zahlreichen Teilzeitkräfte zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen und gleichzeitig konzeptionell am neuen Verkaufspersonal zu bleiben, bedienten sie sich unterschiedlicher Design Thinking Methoden und führten creative labs durch. Ergebnis dessen war die App „TOBI“ (Telstra OnBoarding & Induction). Sie ist auf das neue 90-Tage-Onboarding-Programm abgestimmt und enthält sowohl digitale Elemente, games, videos, virtuelle Trainings, als auch face-to-face-Phasen und on-the-job Aktivitäten. Begleitet wird das 90-Tage-Programm zudem von Coaches, die Feedback geben oder aber auch bei Fragen Unterstützung geben. Hier ein kleiner Einblick.

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Touchpoints der Customer Journey erlebbar machen

00Bewegtbild, Change Prozesse, HRTags: , April, 16
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Viele Unternehmen setzen als Marketingstrategie das Konzept der Customer Journey um. Diese Customer Journey ist die „Reise“ eines potentiellen Kunden. Der Kunde kommt hierbei an verschiedenen Stellen (Touchpoints) mit einem Unternehmen, einer Marke oder einem konkreten Produkt in Berührung. Diese Begegnungen können sowohl online als auch offline erfolgen. Während einer Customer Journey steht die Analyse von Erwartungen und Wünschen des Kunden im Vordergrund. Ziel dieses Marketing-Konzepts ist es, den Kunden auf seiner gesamten Reise bestmöglich zu bedienen.

Da eine Customer Journey häufig nicht leicht umzusetzen ist, bedarf es hierbei der Mithilfe aller Bereiche im Unternehmen. Als Resultat dessen müssen alle Mitarbeiter das Konzept und die Ziele verinnerlichen. Das Vermitteln gelingt am besten mit Einfühlungsvermögen und aus Sichtweise der Kunden. Die Visualisierung der Merkmale, der Bedürfnisse und der Touchpoints eines potenziellen Kunden steht hierbei an erster Stelle. Mit der Hilfe von HQ wird dies in (bewegte) Bilder übersetzt, die den Mitarbeitern die Reise des Kunden veranschaulicht und erlebbar macht.

Screen_Customer_Journey_01

Screen 1: Visualisierung der Customer Journey in Form einer Infografik in einem Erklärfilm
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E-Learning & Diversity

00HR, LearningTags: , , März, 16
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Das Lernen ist ein höchst individueller Prozess des Menschen. Egal ob soziale und kulturelle Herkunft, Geschlecht oder Alter, Religionszugehörigkeit oder körperliche und geistige Fähigkeiten: Diese Faktoren sind Beweis dafür, wie unterschiedlich Aneignungsprozesse ablaufen. Gerade deshalb bedarf es vielfältiger Lernangebote und -methoden, die den individuellen Lernprozess unterstützen. Diversity ist und bleibt demnach ein wichtiges Thema im L&D-Bereich.

Um ein solches diversitysensibles Lernangebot zu erstellen, ist auf Seiten der Verantwortlichen eine gewisse Sensibilität den „Anderen“ gegenüber notwendig. Voraussetzung sind eine Bewusstwerdung der unterschiedlichen Rahmenbedingungen, sowie der Transfer in das künftige Lernangebot. Zudem braucht es Flexibilität, Kreativität und Vielfalt bei den zur Verfügung gestellten Lernmaterialien, bei der Gestaltung der Lernumgebung, Aufgabenstellungen oder Kommunikationsarten. Zu guter Letzt sollten vielfältige Lernwege zur Wissensaneignung durch das Lernangebot ermöglicht werden. More info

Spielerisch Talente anwerben?!

00Bewegtbild, Gamifizierung, HRTags: , , , , Februar, 16
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Unternehmen müssen in Zukunft vor dem Hintergrund von Trends wie Digitalisierung, Globalisierung und Mobilität verstärkt anders nach Talenten suchen. Im Bereich HR gibt es beständig neue Ideen die junge Generation mit Ansätzen aus Spieltheorien zu erreichen. Zum Beispiel durch den Einsatz spieltypischer Elemente in realen Situationen oder Abläufen, wie Quests, Ranglisten, Punkten oder Badges etc. Ziel ist es dadurch die Prozesse und Abläufe so zu gestalten, dass sie die Motivation spielerisch fördern und das „flow“-Erlebnis der Lernenden unterstützt. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit auf game-based-Learning-Ansätze zurückzugreifen, also auf Lernspiele, die inhaltlich und strukturell didaktisch aufbereitet sind und einem speziellen Kompetenzerwerb dienen. Beispiel hierfür wären Planspiele, Quiz oder auch Rollenspiele.
Hier einige Beispiele aus dem Recruiting oder Talent Development: More info