Aug 17, 2014
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Kategorie: Learning

R+V trifft HQ und beide starten eine MARS Mission…

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„Stellen Sie sich manchmal vor…“ mit diesen Worten beginnt der erste von zwei Filmen über die Einführung eines neuen MaklerAbRechnungsSystems(MARS) bei R+V Allgemeine Versicherungen. Was passiert ist, bis diese Zeilen geschrieben, freigegeben, eingesprochen und eingespielt waren, erfahren Sie hier…

 

R+V zündet mit HQ die MARS Rakete, um die Einführung des neuen MaklerAbRechnungsSystems (MARS) zu unterstützen. Mit an Bord: zwei Kurzfilme, die zum einen die Vorteile (Imagefilm), zum anderen die Prozesse des neuen Systems vermitteln (Erklärfilm). Doch lassen Sie uns von vorne beginnen.

 

Der Kick-Off

R+V und HQ treffen sich in Wiesbaden zum Kick-Off im Besprechungsraum „Zukunft“ der R+V Akademie. Das Ziel: Übergabe aller relevanten Informationen für das Erleben und Verstehen eines neuen Maklerabrechnungssytems in der Abteilung Firmenkunden Agenturinkasso. Was auf den ersten Blick trocken und abstrakt klingt, entpuppt sich beim näheren Hinsehen als die Einführung eines modernen, teilautomatisierten Systems, das die Komplexität der Prozessabläufe durch die Digitalisierung von Arbeitsschritten vereinfacht und die Kommunikation durch automatisch erstellte Reportings verbessert. So wird die tägliche Arbeit von vielen R+V – MitarbeiterInnen effizienter und es bleibt mehr Zeit für die individuellen Bedürfnisse der Kunden. Um die Einführung zu unterstützen, wird HQ beauftragt, zwei Filme zu erstellen. Beim ersten Film liegt der Schwerpunkt auf den Vorteilen des neuen Systems. Beim zweiten Film stehen die neuen Prozesse im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Filmstil zeigt halbseitige Realbilder und -videos aus Stockfoto-Datenbanken ergänzt mit eigens entwickelten Illustrationen, Grafiken und Animationen. Alle relevanten und angrenzenden Bereiche zum Thema fragt HQ ab und generiert so einen Briefing-Wäschekorb an Informationen. Dieser bildet die Grundlage für das Konzept und dient als Fundament für das Drehbuch.

R+V_Mars

Abb. Der Start des Films

 

Die Konzeptionsphase

Beim Projekt MARS besteht die Konzeptionsphase aus der Erstellung eines Konzepts, eines Drehbuchs, des Character-Designs und eines Mood-Films. Dabei besitzt die enge Abstimmung untereinander oberste Priorität. Entstanden ist aus der Vorgabe des Projektnamens eine MARS Mission, die konzeptionell weiter ausgearbeitet wurde. Die Herausforderung beim Character Design war, den Stil von bereits bestehenden Filmen der R+V zu adaptieren und weitere Protagonisten zu ergänzen.

R+V_Illustration_ 1

Abb. Die Protagonisten von links nach rechts: Franka (Fachabteilung), Ina (Inkasso), Sven (Spediteur), Mark (Makler) und Marcel (Maklervertrieb)

Auch Übergänge und Einblendungen werden in dieser Phase durch einen Mood-Film, der nur einen kurzen Abschnitt des Drehbuchs umfasst, abgestimmt. Am Ende der Konzeptionsphase steht ein abgenommenes Drehbuch, angereichert mit Scribbles und/oder Bildern.

 

Die Produktionsphase

In der Produktionsphase wird das zuvor abgestimmte Konzept zum Leben erweckt. Es werden Grafiken erstellt, Animationen entwickelt, finale (Bewegt)Bilder & Musik eingekauft und der Sprechtext im Tonstudio eingesprochen. Anschließend fügt HQ alle Bausteine zusammen und erstellt die Filme. Im konkreten Fall heißt das, dass die im Drehbuch skizzierten Szenen zunächst auf BETA-Niveau produziert wurden. Nach erfolgreicher Freigabe bekommt der Film mit der MASTER Version den letzten Schliff. So werden zum Beispiel alle Fotos & Videos aus Stockfoto-Datenbanken erst an dieser Stelle eingekauft, um bis zuletzt volle Flexibilität bei der Auswahl der Medien zu gewährleisten. Da ein Film bereits zu einem festen Termin fertig sein musste, wurde dessen Produktion vorgezogen und anschließend der zweite Film produziert.

 

Fazit

Entstanden ist ein Imagefilm mit emotional sehr ansprechenden Bilderwelten und passender Sounduntermalung. Der Erklärfilm fokussiert sich auf die Prozesse und stellt die Abläufe zwischen den Schnittstellen dar, die durch jeweils einen Protagonisten repräsentiert werden.

R+V_Illustration_2

Abb. Der Prozess in der Übersicht

Die ZuschauerInnen identifizieren sich mit dem entsprechenden Protagonisten und erkennen so ihre neue Rolle. Durch diese Art des Storytellings wird die Zielgruppe beim Verstehen und Erleben der neuen Aufgaben unterstützt. Die Rückmeldungen der Zielgruppe bestätigen den gewählten Ansatz. So sagt Dieter Reinig, Abteilungsleiter Firmenkundeninkasso: „Die Mitarbeiter im Maklerinkasso hatten beim Sehen der Filme Gänsehaut und waren voller Stolz in der Abteilung zu arbeiten“.

30 Jahre HQ-Gruppe: von der Bildplatte zum digitalen Lernerlebnis – welcome change!

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Wiesbaden, im April 2018 

Zum Thema „Digitalisierung“ und der damit verbundenen Veränderung in Unternehmen interviewte Thea Payome von CHECK.point eLearning die Geschäftsleitung der HQ-Gruppe, Marcus Weniger und Michael Woywode. Die beiden berichten aus der Praxis, worauf es in Zeiten der Digitalisierung und des ständigen Wandels ankommt. Die beiden Experten zeigen Lösungen auf, wie mithilfe edukativer Kommunikation Mitarbeitende, Vertriebspartner und Kunden begeistert werden, um die Veränderungen zu erleben, zu verstehen und anzuwenden.

Payome_Interview_hq_Woywode_Weniger

Thea Payome: HQ gibt es nun schon seit 30 Jahren. Lange bevor die Digitalisierung ihren Durchbruch hatte. Welches Gewicht hat das Thema aus Ihrer Sicht?

Marcus Weniger: HQ wurde vor 30 Jahren gegründet, um die Fachausbildung einer Schweizer Großbank in ein neues elektronisch gestütztes Format zu überführen. Die Pionieraufgabe bestand darin, ein didaktisches Konzept zu entwickeln und die multimedialen Elemente lauffähig auf den Datenträger Bildplatte zu bringen. Seinerzeit war zum Abspielen noch spezielle Hardware nötig. In dieser Zeit wurden die Grundlagen für das heutige „digital learning“ gelegt und stetig weiterentwickelt. Die Digitalisierung der Betrieblichen Weiterbildung ist uns also seit der Gründung in die Wiege gelegt, uns daher sehr vertraut und bei unseren Kunden gar nicht mehr wegzudenken.

Michael Woywode: Viele Unternehmen sehen Digitalisierung als revolutionären Prozess, der aus dem Boden gestampft wird oder verpassen bestehenden Prozessen schnell mal einen digitalen Anstrich. So gesehen könnte man von Hype sprechen. Aber Digitalisierung ist viel mehr als das. Digitalisierung ist ein evolutionärer unvermeidlicher Vorgang. Nachfolgende Generationen wachsen immer mit anderen Technologien, Mediengewohnheiten, Erwartungen und Verhaltensweisen auf. Sie bringen dadurch Anforderungen an Dienstleistungen und Services mit. Diese nicht zu erfüllen, ist rückwärtsgewandt und bremst den Fortschritt. Deshalb ist Digitalisierung eine logische Notwendigkeit, die aber wohlüberlegt und zielgruppenorientiert sein muss.
Ich sehe das mit der UX-Brille. Um sinnvolle und konsistente digitale Produkte und Prozesse zu schaffen, erfordert es einen kulturellen Wandel in den Unternehmen. Change-Kommunikation und Befähigung sind hier notwendige und unvermeidliche Bausteine. Und zwar bevor neue digitale Lösungen eingeführt werden.

 

Thea Payome: Dann müsste doch die Weiterbildung ein wesentlicher Treiber der Digitalisierung in den Unternehmen sein?

Marcus Weniger: Mich wundert, dass bisher nur wenige HR-Bereiche diese Kompetenzen ihrer Weiterbildungsexperten für die HR Transformation bzw. die gesamte digitale Unternehmenstransformation nutzen. Ich beobachte, dass in vielen Organisationen andere Abteilungen den „digitalen Ton“ angeben und HR bzw. die L&D Einheiten sich die Butter vom Brot nehmen lassen, obwohl sie oft eine fundiertere Erfahrung haben. Viele Weiterbildungsexperten sind echte Digitalisierungs-Profis, die schon früh in eLearning Projekten Tool-gestützt gearbeitet haben, in Projekten gedacht haben, in virtuellen Teams zusammengearbeitet haben, neue Methoden ausprobiert und längst agil gearbeitet haben. Hier plädiere ich für mehr Selbstbewusstsein von L&D Profis, sich in die digitale Unternehmenstransformation einzubringen und HR-Arbeit näher ans Business zu führen. Das ist eine große Chance, endlich besser wahrgenommen zu werden.

Michael Woywode: Haupttreiber der Digitalisierung im Allgemeinen ist natürlich der Technologiewandel selbst. Innerhalb der Unternehmen in der DACH-Region ist es meist der IT-Bereich. Es werden vornehmlich digitale Prozesse und Produkte geschaffen, um möglichst schnell zu den Digital-Leadern zu gehören. Aber die Befähigung der Mitarbeiter erfolgt meist hinterher, was zu inkonsistenten Angeboten führt. Hier sollten Bereiche wie L&D und interne Kommunikation viel stärker voranschreiten und dringend Kompetenzen bei den Mitarbeitern aufbauen. Auch im Sinne der Innovationsentwicklung ist sinnvoll, nicht nur einseitige digitale Produkte zu schaffen, also z.B. nur IT getriebene. Der User wünscht sich doch gerade eine vollständige Experience und diese besteht nicht nur aus dem Produkt, sondern auch aus dem gesamten Service, der Betreuung und dem Know-How der Mitarbeiter. Sind diese dazu nicht befähigt, wird die Digitalisierung nicht erfolgreich verlaufen. Gute digitale Change-Kommunikation schafft Erlebnisse, die mich als Betroffenen abholen und auf die Transformationsreise mitnehmen.

Marcus Weniger: Das stimmt, jetzt ist die Zeit, sich an die Spitze der Digitalisierung zu stellen und den Change-Prozesse im ganzen Unternehmen zu steuern. Im Grunde geht es doch um das Ziel der lernenden Organisation, die es schafft, sich schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen einzustellen, (technologische) Trends lesen zu können und mit neuen Geschäftsmodellen dem Wettbewerb vorweg zu laufen. Dazu brauche ich gut ausgebildete Menschen mit einer aktiven Haltung zur Veränderung. Das ist Kernaufgabe von guter Führung, klarer Kommunikation und einem mit- und voneinander Lernen. Alles HR- und Kommunikations-Aufgaben.

 

Thea Payome: Und die lassen sich heute hervorragend mit digitalen Werkzeugen unterstützen.

Michael Woywode: Ja, genau. Aber oft sehr zaghaft, immer noch sehr standardisiert, gleichgeschaltet und wenig bedarfsorientiert. Wo sind denn die Lernangebote zum Thema Digitalisierung, Medienkompetenz und User Experience? Ein großes Trend Thema dieses Jahr ist die Employee Experience. Dazu gehört auch ein positives „Lernerlebnis“ während der gesamten Employee Journey, angefangen beim Onboarding bis hin zur steten Weiterentwicklung. Lernbedarf erkennen, personalisiert und situativ anbieten und dies dann auch als „Erlebnis“ kommunikativ aufbereitet. Wir sprechen hier in unserem Markenkern bei HQ von „edukativer Kommunikation“ und „erleben und verstehen“. Will ich den Menschen digitale erlebnisreiche Produkte und Prozesse anbieten, so braucht es aus meiner Sicht auch erlebnisreiche und verständliche digitale Angebote für Mitarbeiter, Kunden und Partner, sonst gibt es einfach einen Gap, den die Zielgruppe spürt. Daraus entsteht dann innerer Widerstand zum Neuen.

 

Thea Payome: Und wo bleibt der persönliche Austausch? Das Seminar? Das Training?

Marcus Weniger: Das haben schon unsere Gründer vor 30 Jahren propagiert: integriertes Lernen hieß es früher, heute Blended Learning. Eigentlich ist es die Art, wie wir das relevante Thema im Medienmix zusammenstellen. Es ist eben nicht mehr nur das Format Seminar und etwas eLearning vorher. Ein Thema wird viel breiter in vielen Kanälen bespielt. Das braucht es einen „Komponisten“.

Michael Woywode: Heute nehmen digitale Medien einen ganz anderen Stellenwert ein. Wir gestalten ganze Kampagnen (edukative Kommunikation), die ein Thema über einen Zeitraum hinweg auf verschiedenen Kanälen bespielen. Zum einen als Sender in formellen medial ansprechenden, aufmerksamkeitsstarken, kurzen Einheiten (Nuggets), aber eben immer stärker auch in sich frei entwickelnden, offenen Szenarien wie Communities, die vielleicht nur noch leicht moderiert werden. Es entscheidet doch nicht mehr der Personalentwickler, was gelernt werden soll.

Die Projektteams selbst, die sich um eine Aufgabe im Unternehmen kümmern, setzen auch den jeweiligen Bildungsauftrag fest. Sie steuern die Kollegen zum Lernerfolg. Was dazu benötigt wird, sind Skills, ein Thema kommunikativ, methodisch und didaktisch aufbereiten und begleiten zu können. Außerdem sind es gute Tools, die den Fachexperten helfen, ihr Thema wirkungsvoll im Unternehmen zu platzieren. L&D befähigt die Fachexperten dabei mit Methoden und Tools, um ihr Thema wirkungsvoll zu komponieren. Was leider oft noch fehlt, ist eine systematische Ermittlung des Lernbedarfs bei der Zielgruppe selbst bevor eine Umsetzung startet.

 

Thea Payome: Können Sie dazu ein Beispiel geben?

Michael Woywode: Eine Fondsgesellschaft möchte ihr Produkt, eine fondsgebundene Versicherung, bei einer Zielgruppe, nehmen wir die freien Versicherungsmakler, stärker in den Vordergrund stellen und als Alternative zu bestehenden Produkten beim Verkauf zur Geltung kommen lassen, den „Share of mind“ der Zielgruppe für das Fondsprodukt erhöhen. Dazu macht eine gute Analyse der Zielgruppe sehr viel Sinn. Ein ehrliches Feedback, warum die eigenen Produkte nicht so gut ankommen, hilft, die für die Zielgruppe relevanten Aspekte klar herauszuarbeiten. Auf diesen Vorbehalten, Ängsten oder Widerständen aufbauend kann ich dann ein wirkungsvolles Konzept erarbeiten. Dabei ist es aus unserer Sicht wesentlich, nicht nur didaktische Konzepte zu erarbeiten und diese in ein einheitlich gestaltetes Gerüst zu packen, sondern eben auch Aspekte der Kommunikation, Neurotrends und der Mediengestaltung zu berücksichtigen, um die Aufmerksamkeit zu steigern und eine Langzeitwirkung zu erzielen.

Marcus Weniger: Dazu gehören aktivierende Elemente, die die Zielgruppe aufhorchen lässt, dass sie ernst genommen wird: Wissensvermittelnde Elemente, die Knowhow bereitstellen, praktische Einheiten, die mir zeigen, wie ich mit Einwänden bei mir selbst und bei meinem Endkunden umgehe und das erworbene Wissen im Kontext anwende. Aber auch der Austausch der Zielgruppe untereinander, d. h. vom Kollegen lernen sowie der Austausch mit den Experten sehe ich als relevante Punkte. Da geht es darum „dazuzugehören“.

Alle Aspekte zusammengenommen erhöhen meinen Lern- und damit den Vertriebserfolg. So wird aus „learn“ ein „return“ für mich selbst, meinen Kunden und mein Unternehmen. Alle Elemente sind auf einer digitalen Plattform auffindbar, im Kundengespräch anwendbar und zum Austausch nutzbar. Eher im operativen Prozess bzw. Geschäft statt in einem konstruierten Lernprozess, in einem Lernsystem. Von L&D für das Business komponiert und betreut.

 

Thea Payome: Einige solcher Referenzprojekte haben Sie ja auf Ihrer Webseite beschrieben. Und so kann digitalisierte L&D einen Unternehmenserfolg maßgeblich unterstützen?

Marcus Weniger: Richtig, wir rücken das Lernen viel näher an das tägliche Geschäft und nutzen dafür digitale, informelle Wege, auch außerhalb der klassischen Lernplattform. Das LMS speichert in vielen Unternehmen doch oft nur noch die Pflichtkurse. Da drängt sich der Eindruck auf, dass das Lernen gar nicht mehr im Lernsystem stattfindet bzw. Lernsysteme viel weiter gefasst werden müssen. Wir müssen mit unseren Lösungen in die Arbeitsprozesse, in die internen Kommunikationssysteme und die Tools am Point of Sale. Wir sprechen daher von einem echten Performance Support. Lernen wird zum Erlebnis und das Thema über einen längeren Zeitraum „bespielt“. Der Business Value der Lernkonzepte muss heute unsere Auftraggeber überzeugen.

 

Thea Payome: Was rückt Ihre Beratung in den Fokus?

Michael Woywode: Unsere Beratung basiert auf innovativen Ansätzen mit dem Fokus auf die User Experience. Gerne in einem ganzheitlichen Ansatz umgesetzt, aber je nach Bedingungen und Konstellationen auch von einzelnen Elementen geprägt, die wir dann einsetzen. Für uns steht immer das Lernerlebnis im Vordergrund, da wir der Ansicht sind, dass so gerne und mit Freude gelernt wird, und das ist die wichtigste Komponente für Aufmerksamkeit und Langzeitwirkung. Neben der L&D Beratung werden wir daher auch immer öfter als Kommunikationsagentur von den Experten in den Unternehmen gerufen, die wissen, dass sie Ihr Thema methodisch breiter, erlebnisreicher und didaktisch durchdachter aufbereiten müssen, um die Wirkung erzeugen zu können, die sie brauchen, um das Business wirkungsvoll zu unterstützen.

 

Thea Payome: Welche Bereiche sind das?

Marcus Weniger: Business Development, der Vertrieb, Unternehmens-Strategen, Projektleiter von größeren IT Vorhaben, die interne Kommunikation, weitsichtige L&D Experten, digitale Transformationseinheiten, Innovation Labs.

 

Thea Payome: Wie sehen dann die nächsten Schritte aus? Wie geht es weiter?

Marcus Weniger: Wir starten oft mit einem Warm-up Workshop, um sich kennenzulernen und das „Lern“-Problem zu identifizieren. Wenn wir dann helfen können, nutzen wir aus einem breiten Methodenset ein passendes Vorgehen und erarbeiten einen ersten Vorschlag. Dann liegt es auch an der Kultur und Erfahrung des Kunden, wie er vorgehen möchte und wie stark er uns als Begleiter oder Umsetzer braucht. Wir haben gute Erfahrungen mit einem eigenen Service Design Thinking Ansatz, mit dynamischen Interview-Methoden, aber auch klassischen Ansätzen. Wir konzentrieren uns darauf, was zum Endkunden passt und was ihm hilft, bevor die eigentliche Konzeptionsarbeit startet. Wichtig ist, immer die Zielsetzung vor Augen zu haben und die Aktivitäten daran auszurichten. Dann können wir am Ende auch überprüfen, ob wir gemeinsam erfolgreich waren.

Michael Woywode: Die kreative Phase kommt, wenn wir die Zielgruppe analysiert haben. Hier greifen wir auf ein Innovationsportfolio zurück, was wir selbst stetig pflegen. Trends erkennen und bewerten gehört zu unserer DNA als L&D und Kommunikationsexperte. Das Ziel ist immer eine Umsetzung, die auffällt, den Lerner begeistert und so den Boden bereitet das erlebte Wissen auch anzuwenden. In der Umsetzung kommt dann unsere Expertise als stabiler Projektentwickler zur Geltung. Da verlässt sich ein Kunde doch lieber auf Profis, wenn er echte Innovation erleben möchte. Risikominimierung durch Nutzung von Erfahrung.

Marcus Weniger (lacht): Und da werfen wir gerne mal locker 30 Jahre in den Ring!

 

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Neuer Teaser von HQ zur Case Study „Learning Snacks für Allianz Global Investors“ online!

10Bewegtbild, Interaktiv, Learning, Mobile Learning, Vertrieb April, 18
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Lernen im Vertrieb – Kennen Sie schon unsere Case Study zum erfolgreichen Projekt  „Learning Snacks für Allianz Global Investors“? Es handelt sich um eine kommunikative Lernkampagne für Makler, die es ermöglicht, häppchenweise, gut verdauliche Lernsnacks zu sich zu nehmen und sich nach und nach Wissen zu einem Produkt anzueignen. Einfaches, schnelles, interaktives Lernen gepackt in ein frisches und gesundes Design.

Sie finden nun auch unseren Teaser zur Case Study, der Ihnen einen schnellen inhaltlichen, visuellen und technischen Eindruck des Projekts vermittelt. Hier können Sie sich den Teaser direkt anschauen.

hq_Teaser_AGI_Lernsnacks_Vertrieb

 

HQ entwickelt Learning-Snacks für die Allianz Global Investors: Neue Case Study online!

20Bewegtbild, Change Prozesse, Consultung, Education, Interaktiv, Learning, Mobile Learning, Vertrieb November, 17
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In ausgewählten Europäischen Ländern soll der Absatz von fondsgebundenen Versicherungen anstelle von klassischen Lebensversicherungen verstärkt werden. Das Ziel von Allianz Global Investors ist eine unterstützende Lernkommunikation für die Vertriebskanäle – in diesem Fall für die unabhängigen Makler in einer Länderorganisation, die die Allianz Global Investors zum Verkauf dieser Produkte befähigen will. Das Pilotprojekt wird in Belgien durchgeführt.

Basierend auf Prinzipien des gehirngerechten Lernens entwickelt HQ ein individuelles und frisches Lern- und Kommunikationskonzept in Form von Learning- Snacks, welches dem unabhängigen Makler ermöglicht, häppchenweise einfach und schnell zu lernen. Ebenfalls übernimmt HQ die technische Umsetzung der neuen Lernwelt. Visuelle Erkennungsmerkmale stellen leichte und gesunde Snacks dar, die Lust auf mehr machen. So macht Lernen Freude: interaktiv, erlebbar und verständlich! Der Erfolg zeigte sich schnell – Allianz Global Investors konnte in sehr kurzer Zeit einen signifikant erhöhten Absatz von fondsgebundenen Versicherungen in Belgien feststellen. Aufgrund des Erfolges sind weitere Lern-Snacks in Arbeit.

Zur Case Study gelangen Sie hier.

HQ entwickelt Learning-Snacks

HQ Learning-Snacks Allianz Global Investors

 

Interview mit Marcus Weniger

10Education, Learning April, 17
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Interview mit Marcus Weniger, Geschäftsführer der HQ-Gruppe mit dem Checkpoint eLearning über Beratung, neue Formate und edukative Kommunikation in Zeiten der digitalen Transformation.

Das ausführliche Interview finden Sie unter dem Link CHECKpoint eLearning.

Der Trend zum Microlearning

00Interaktiv, Learning, Mobile LearningTags: , November, 16
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Der Trend zum Microlearning ist für uns schon lange ein Thema, z.B. mit unseren Learning Nuggets, zahlreichen Kurzfilmen und verschiedenen Microsites wie Onepagern, unserem eMagazin und vielem mehr.

Dennoch ist vielen der Begriff nicht ganz klar. Unser Berater Jochen Robes hat sich daher nochmal ganz intensiv mit dem Thema beschäftigt und einen Artikel verfasst, der nun bei Checkpoint eLearning erschienen ist. Zum vollständigen Artikel kommen Sie hier.

Und wer danach Appetit auf eine kleine Lerneinheit bekommt, für den haben wir hier ein Video gefunden, mit dem man in 19 Sekunden lernen kann, einen leckeren Kuchen zuzubereiten!

HQ Blog Der Trend zum Microlearning - Kuchen in 19 Sekunden

Neuromarketing

00Consultung, Learning, VertriebTags: , August, 16
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(ssc) Neuromarketing ist vielen bereits ein Begriff: Erkenntnisse aus der Hirnforschung werden im Marketing eingesetzt. Die wichtigste Erkenntnis dabei ist, dass das Gehirn aus mehreren Teilen besteht, die bei der Informationserfassung angesprochen und durchlaufen werden. Dadurch wird die Auswertung der Information von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dieser Vorgang lässt sich manipulieren, indem man die Informationen mit weiteren Reizen anreichert: Sei es durch Ansprechen mehrerer Sinne oder der Vermittlung einer gezielten Emotion. Man denke allein an den Pawlowschen Effekt, der durch die klassische Konditionierung entsteht. Aber auch unbewusst durch Hintergrundmusik, Düfte, Beleuchtung und Ähnliches können Eindrücke und Entscheidungen beeinflusst werden.

In einem kurzweiligen TEDx Talk erklärt Patrick Renvoise, dass das an zwei der 3 Gehirnbereichen liegt: Dem instinktiv entscheidenden Reptilienhirn und dem rationalen Neuhirn, das für konzentriertes, logisches Denken verantwortlich ist. Diese Aufteilung stammt zwar aus einem Konzept von Paul D. MacLean, dass wissenschaftlich eher abgelehnt wird, es bietet jedoch interessante Denkanstöße zur Funktion unseres Gehirns.

Screenshot aus dem TEDx-Vortrag

Viel Spaß beim Ansehen!

Individuelle Weiterbildung durch E-Learning-Plattformen

00HR, LearningTags: , , Mai, 16
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(ssc) Noch nie war es so leicht, an Wissen zu gelangen: Informationen zu sämtlichen Themen sind überall und jederzeit verfügbar. Dadurch ergreifen auch immer mehr Arbeitnehmende die Möglichkeit, sich in ihrer Freizeit und „on the Job“ weiterzubilden. Mit diesen zusätzlichen Kompetenzen erhöhen sich die Berufs- und Aufstiegschancen und sogar ein Branchenwechsel ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich.

Vom Sprachkurs über Programmier- und Softwareschulungen bis hin zum Workshop für soziale Fertigkeiten: In den letzten Jahren sind zunehmend Anbieter auf dem Markt erschienen – darunter vor allem vielfältige E-Learning-Plattformen zur individuellen Weiterbildung. Lernende können sich so verschiedene Inhalte zusammensuchen und  Lernwege durch sogar teilweise kostenfreie Kurse zusammenstellen. Doch bringen auch Lernplattformen typische Probleme des individualisierten Lernens mit sich. Durch das hohe Angebot ist eine Informationsüberflutung entstanden und es ist schwer, didaktisch wertvolle Angebote zu finden, die genau zu den individuellen Vorkenntnissen passen. Selbstständiges Lernen wird darüber hinaus auch oft durch mangelnde Selbstmotivation oder eine unpassende Lernumgebung gehemmt.

Individuelle Weiterbildung durch E-Learning-Plattformen in Unternehmen

Inhalte fachgerecht aufzuarbeiten und vor allem an die Bedürfnisse der Lernenden anzupassen, ist für die individuelle Weiterbildung daher wichtiger denn je. Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll und notwendig für Unternehmen, ihren Mitarbeitenden eine Lernwelt zu bieten, in welcher sie interessante Inhalte auf einem passenden Niveau didaktisch sinnvoll angeboten bekommen. Betrachtet man aktuelle Umfragen ist der Wechsel zu einer digitalen Lernwelt häufig noch ausbaufähig.

HQBlog_Weiterbildung_Bitkom

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E-Learning & Diversity

00HR, LearningTags: , , März, 16
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Das Lernen ist ein höchst individueller Prozess des Menschen. Egal ob soziale und kulturelle Herkunft, Geschlecht oder Alter, Religionszugehörigkeit oder körperliche und geistige Fähigkeiten: Diese Faktoren sind Beweis dafür, wie unterschiedlich Aneignungsprozesse ablaufen. Gerade deshalb bedarf es vielfältiger Lernangebote und -methoden, die den individuellen Lernprozess unterstützen. Diversity ist und bleibt demnach ein wichtiges Thema im L&D-Bereich.

Um ein solches diversitysensibles Lernangebot zu erstellen, ist auf Seiten der Verantwortlichen eine gewisse Sensibilität den „Anderen“ gegenüber notwendig. Voraussetzung sind eine Bewusstwerdung der unterschiedlichen Rahmenbedingungen, sowie der Transfer in das künftige Lernangebot. Zudem braucht es Flexibilität, Kreativität und Vielfalt bei den zur Verfügung gestellten Lernmaterialien, bei der Gestaltung der Lernumgebung, Aufgabenstellungen oder Kommunikationsarten. Zu guter Letzt sollten vielfältige Lernwege zur Wissensaneignung durch das Lernangebot ermöglicht werden. More info

Betriebliche Weiterbildung gegen Vergessen

00Gamifizierung, LearningTags: , , März, 16
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Diese Erfahrung haben sicherlich die meisten von uns gemacht: Vor der Klassenarbeit wurde fleißig gelernt und bereits drei Tage später hatte man alles wieder vergessen. Auch wenn die Themen der betrieblichen Weiterbildung oft mehr praktischen Anwendungsbezug aufweisen als schulische Inhalte, erinnern wir uns mit der Zeit immer schlechter an das Gelernte.
Dieses Phänomen wurde schon im 19. Jahrhundert vom Psychologen Hermann Ebbinghaus wissenschaftlich untersucht und in der sogenannten „Vergessenskurve“ dargestellt:

Vergessenskurve_HQ_Weblog

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